von Lana Grossa  gibt es Wolle zum Handarbeiten und stricken im Wollstudio - new Leggero - Americano - Asia - Baco - Belfilo - Briko - Cambio - Cosa - Erba - Estate - Fragolux - Linarte - Lumix - Messina - Mixer - Mondo -  Nico - Online Linie Avila Linie 213 - Ayala Gedifra - Bandola Linie 215 - Catana Linie 216 - Girona Linie 212 -  Jeans Linie 219 - Nova Linie 211 - Senta Linie 214 -  Serano Linie 217 - Starlight Linie 218 - Tabea Gedifra

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Mit Lana Grossa Linarte und Messina, sowie Erba und Estate werden wieder wunderschöne Garne ab Januar 2008 lieferbar sein. Weiter ist das tolle 3 in 1 Garn Belfilo in den Markt eingeführt worden. Mit Nico und Mondo, sowie Lumix und Cosa werden weitere neue Strickideen gelebt. Das Programm rundet die Cambio ab. Linea Rossa Baco ist ein weiteres Edelgarn für die schöne Frühjahr und Sommerzeit. Viel Spaß beim stricken und Handarbeiten. 

 


   
  

Anleitungen für die richtige Behandlung von Bekleidung aus Wolle - Schurwolle - Naturwolle

Allgemeines

Schurwolle und Wolle sind Sammelbegriffe, wobei Schurwolle für höchste Qualität steht. Dass nur Erzeugnisse aus Schurwolle als solche gekennzeichnet werden, dafür sorgt ein gut funktionierendes Kontrollsystem.

Das Wollsiegel garantiert, dass ein Garn aus reiner Schurwolle ist.
Es sind Abweichungen bis zu 0,3% erlaubt.

Eigenschaften

Wollfasern sind dauerhaft gekräuselt, sie sind also elastisch, formbeständig und knitterunempfindlich. Schurwolle kann sich immer wieder "erholen". In frischer feuchter Luft verlieren sich Falten und unangenehme Gerüche über Nacht.
Wolle kann bis zu 30% ihre Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen. Diese Feuchtigkeit wird von der Faser in Dampfform absorbiert, z.B. verdampfter Schweiß. Ist diese 30-Prozent-Grenze erreicht, wird die Wolle nass. Wasserdampf wird gut aufgenommen, aber nicht Wasser. Regen z.B. perlt an der schuppigen Faseroberfläche regelrecht ab. Erst langsam verdampft das Wasser zwischen den Fasern und durchfeuchtet sie. Wolle schützt recht lange vor Regen, braucht aber auch sehr lange, um wieder zu trocknen.
Das Verfilzen von Wolle ist ein natürlicher Vorgang. Für die Filztuchindustrie ist er ein Vorteil, bei Strickwolle ein Nachteil. Der eigentliche Filzvorgang erklärt sich durch Ein-wirkung von Feuchtigkeit plus Wärme plus mechanischer Beanspruchung. Die feinen Schuppen des Wollhaares verhaken sich miteinander und verkleben. Durch die Super-wash-Ausrüstung werden die feinen Schuppen des Wollhaares mit einer hauchdünnen Kunstharzschicht überzogen und können sich so weniger verhaken. Superwash-ausgerüstete Wollsachen sind maschinenwaschbar im Schongang bis 30 º C.
 

Mohair sollte von Zeit zu Zeit wieder mit einer speziellen Mohairbürste aufgebürstet werden.

Angora hingegen sollte auf keinen Fall aufgebürstet werden, auch wenn nach dem Stricken auf der Maschine kein Flausch zu sehen ist. Die Angorahaare richten sich automatisch beim Tragen durch die Körperwärme auf - der Flausch kommt von ganz allein. Wollen sie dennoch ein bisschen nachhelfen, dann stecken Sie das Strickstück in eine Plastiktüte und schütteln diese kräftig durch. Durch die statische Aufladung richten sich die Haare auf. Sie können den trockenen Pullover auch in einen Wäschetrockner bei Kaltstufe geben.

Wollsachen aus Alpaka begnügen sich mit einem Bad an der frischen Luft und brauchen daher nur ein Minimum an Pflege.
Bügeln kann man Stricksachen bei schwacher Hitze. Schurwolle sollte nicht mit Dampf gebügelt werden, weil sie sonst verfilzt.
 

Das Wolle Schaf


Waschen

  • waschen Sie ein Strickstück nur dann, wenn es wirklich verschmutzt ist. Oft genügt es, das Strickstück über Nacht in frische feuchte Luft zu hängen, da sich dabei lästige Gerüche verlieren. Natürliche Materialien "erholen" sich dabei sehr gut.
  • Erde, Lehm usw. trocknen lassen, ausschütteln oder ausbürsten. Das genügt.
  • alle Strickteile sollten beim Waschen auf die linke Seite gedreht werden, damit die rechte Seite nicht so stark beansprucht wird.
  • Maschenwaren brauchen viel Waschflotte, sie müssen locker im Wasser schwimmen. Jedes Stück möglichst einzeln waschen. Nur sehr kurz einweichen und zügig waschen bzw. spülen.
  • unnötige mechanische Beanspruchung vermeiden. Nicht reiben, kneten, rubbeln.
  • das richtige Waschmittel benutzen. Verwenden Sie keinen Weichspüler und keine Vollwaschmittel. Die Mittel können Strickstücke aus Mohair und Angora verfilzen, Schurwolle und andere Materialien weit und lappig machen oder Farben und Fasern angreifen. Sparsam mit dem Waschmittel umgehen. Eine Überdosierung kann die Fasern zerstören. Niemals Fleckenmittel verwenden, da sonst oft auch das Material ausbleicht. Am Besten lassen Sie den Fleck nicht trocken werden und waschen das ganze Stück zunächst entsprechend der Pflegeanleitung. Oft genügt das schon.
  • im nassen Zustand ist die Gefahr des Längens der Strickstücke besonders groß. Deshalb dürfen sie nicht aus dem Waschbehälter gezogen, sondern sollten zusammengedrückt herausgehoben werden.
    für das Waschen in der Waschmaschine kommen nur Wollsachen in Frage, die mit dem Wollsiegel-Etikett "waschmaschinenfest durch Superwash" ausgezeichnet sind. Lose gestrickte Sachen dennoch lieber von Hand waschen, weil das Maschengefüge dann besser erhalten bleibt. Die meisten Waschmaschinen verfügen über ein Woll-Wiege-Programm [spez. Woll-Waschprogramm]. Dabei gibt es keine vollen Trommelumdrehungen. Das Kleidungsstück wird wie in einer Wiege hin & her geschaukelt. Das schont die Fasern.

Trocknen

Nach der Wäsche das Strickstück auf ein saugfähiges Frottiertuch auslegen. Dabei ab und zu wenden bzw. das Tuch auswechseln. Nicht in die Länge oder Breite ziehen, sondern im Liegen sanft aufschütteln und lose in leicht gestauchter Form trocknen lassen. Mit dieser Behandlung können auch ausgelängte Strickstücke in ihre ursprüngliche Form zurückgeführt werden. Stricksachen nie zum Trocknen aufhängen oder in den Wäschetrockner geben. Nicht in der Sonne oder am Heizkörper trocknen, da sonst gebleichte Farben vergilben oder intensive Farben an Leuchtkraft verlieren.


Bügeln

Wenn Bügeln zulässig ist, dann nur bei empfohlener Temperatur (Einstellung "Wolle"), von links mit feuchtem Baumwolltuch geschützt, dämpfen. Bei Wollsachen schiebt man das Bügeleisen nicht hin und her, sondern setzt es immer wieder neu auf. Es geht dabei nicht darum, das Kleidungsstück trocken zu bügeln, sondern möglichst viel Dampf schlucken zu lassen.

 

  Pflegesymbole (Deutschland)
 

Waschen   Trocknen
Waschen bei 95 Grad Waschen in der Waschmaschine (bei 95ºC, andere Temperaturen entsprechend)        Trocknen im Trockner Trocknen im Trockner
Waschen bei 60 Grad Waschgang pflegeleicht oder Feinwaschgang (bei 60ºC, andere Temperaturen entsprechend)   Nicht im Trockner trocknen Nicht im Trockner trocknen
Waschen bei 40 Grad Besonders schonendes Waschen - nur Fein- oder Wollwaschgang (bei 40ºC, andere Temperaturen entsprechend)   Trocknen im Trockner bei hoher Temperatur Trocknen im Trockner bei hoher Temperatur
Handwäsche kalt oder lauwarm Handwäsche (kalt oder lauwarm, max. 40ºC, besser 30ºC)   Trocknen im Trockner bei niedriger Temperatur Trocknen im Trockner bei niedriger Temperatur (schonend)
nicht waschen nicht waschen (das heißt meist: reinigen)   Bügeln
Reinigen   Bügeln heiß Bügeln heiß
Reinigen mit allgemein üblichen Lösungsmitteln Reinigen mit allen allgemein üblichen Lösungsmitteln (also auch Fleckenentfernung mit Benzin erlaubt)   Bügeln warm Bügeln warm
Reinigung mit Perchlorethylen Reinigung mit Perchlorethylen   Bügeln mit lauem Eisen Bügeln mit lauem Eisen
Reinigung mit Fluorkohlenwasserstoff Reinigung mit Fluorkohlenwasserstoff oder Benzin (auch zur Fleckenentfernung zu Hause)   Nicht bügeln Nicht bügeln
Nassreinigung Nassreinigung (Professionelle Reinigung auch mit Wasser)   Bleichen
Schonende Reinigung Schonende Reinigung   Bleichen erlaubt Bleichen erlaubt
keine chemische Reinigung keine chemische Reinigung   Bleichen mit Chlor Bleichen mit Chlor
      Bleichen nicht erlaubt Bleichen nicht erlaubt



 

     
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